Jugend forscht - jeder hat davon gehört, zweifelsohne hat man Respekt vor dem Namen.

Aber es macht Schülern erfahrungsgemäß sehr viel Spaß an diesem Wettbewerb teilzunehmen. An unserer Schule treffen sich interessierte Schülerinnen und Schüler einmal in der Woche um an ihren eigenen Forschungsprojekten zu arbeiten, natürlich mit dem Ziel an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Neugierige Schülerinnen und Schüler können sich gerne bei uns melden!

Stefanie Vogl und Barbara Menz

Im Rahmen der Wettbewerbsreihe "Experimente antworten" habe ich mich mit den verschiedenen Möglichkeiten, unterschiedliche Tinten mit Mitteln aus dem "normalen" Haushalt zu löschen, befasst und experimentierte mit den sogenannten "Zauberstiften".

Dank meiner Lehrerin Barbara Menz hatte ich im Anschluss an diesen Wettbewerb die Chance, auch an dem Regional-Wettbewerb "Jugend forscht" in Ingolstadt teilzunehmen, und schaffte es schließlich sogar zum Landeswettbewerb in Dingolfing.

Die Wettbewerbe "Jugend forscht" (ab 15 Jahre) und "Schüler experimentieren" (bis 14 Jahre) haben sich inzwischen am AMG etabliert. Zum dritten Mal bereits waren wir im Februar beim Regionalwettbewerb in Ingolstadt vertreten. Und dieses Mal war die Delegation vom AMG größer als je zuvor: Mit drei Teilnehmern bei „Jugend forscht“ und sogar 24 Teilnehmern in der Alterssparte der Jüngeren waren wir beim Wettbewerb im Bildungszentrum von Audi nicht zu übersehen. Und auch die bearbeiteten Themen der AMGler waren breit gefächert, so dass wir mit Biologie, Chemie, Mathematik/ Informatik, Physik und Technik in fünf der möglichen sieben Fachgebiete vertreten waren.

Anreise: "Auto oder Zugfahrt?" war die Frage am Anfang. Wir entschieden uns für den Zug. Dieser fuhr am Mittwoch, dem 21.2., um 6:09 Uhr ab, also mussten wir um spätestens 6:00 Uhr am Hauptbahnhof Regensburg sein. Angekommen in der Audi-Akademie Ingolstadt sind wir dann um ca. 8:10 Uhr, also kurz nach Beginn des Aufbaus unserer Forschungsstände.

Unser Schüler Christoph Setescak beschäftigt sich in seiner neben dem Abitur verbleibenden Freizeit zum einen mit dem Rennradfahren und zum anderen damit, wie man die Eigenschaften eines Rennradreifens durch chemische Nachbehandlungen verbessern kann. Vor allem früher schworen einige Rennradfahrer darauf, dass ein vor dem Rennen mit Essig eingeriebener Reifen die Fahreigenschaften so verbessert, dass man die Zehntelsekunden für den Sieg herausholen könnte. Christoph untersuchte im Rahmen seiner Jugend-forscht-Arbeit, ob an diesem Mythos etwas dran ist. Um das herauszufinden, erdachte er sich eine raffinierte Versuchsapparatur: Mit Hilfe eines Drehpendels und einer Laserschranke untersuchte er bestimmte mechanische Eigenschaften kleiner Reifenstücke, die er zuvor mit verschiedenen Chemikalien behandelt hatte.