Jugend forscht - jeder hat davon gehört, zweifelsohne hat man Respekt vor dem Namen.

Aber es macht Schülern erfahrungsgemäß sehr viel Spaß an diesem Wettbewerb teilzunehmen. An unserer Schule treffen sich interessierte Schülerinnen und Schüler einmal in der Woche um an ihren eigenen Forschungsprojekten zu arbeiten, natürlich mit dem Ziel an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Neugierige Schülerinnen und Schüler können sich gerne bei uns melden!

Stefanie Vogl und Barbara Menz

Nach den Faschingsferien war "Corona" schon in aller Munde und wir bangten, ob denn der Regionalwettbewerb "Jugend forscht" (ab 15 Jahre) und "Schüler experimentieren" (bis 14 Jahre) in Ingolstadt überhaupt stattfinden würde. Aber die 36 Jungforscherinnen und Jungforscher des AMG hatten Glück und die Ergebnisse der Arbeit des vergangenen Jahres konnten am 4. und 5. März präsentiert werden.

Manche der Teilnehmer waren zum ersten Mal dabei, andere bereits zum dritten Mal mit immer neuen Themen. Die Aufregung war dennoch bei allen gleich: Würden die Juroren unseren Einsatz und unsere Kreativität beim Lösen der selbst gestellten Forschungsfragen würdigen? Was haben die anderen Teilnehmer im Gepäck?

Im Rahmen der Wettbewerbsreihe "Experimente antworten" habe ich mich mit den verschiedenen Möglichkeiten, unterschiedliche Tinten mit Mitteln aus dem "normalen" Haushalt zu löschen, befasst und experimentierte mit den sogenannten "Zauberstiften".

Dank meiner Lehrerin Barbara Menz hatte ich im Anschluss an diesen Wettbewerb die Chance, auch an dem Regional-Wettbewerb "Jugend forscht" in Ingolstadt teilzunehmen, und schaffte es schließlich sogar zum Landeswettbewerb in Dingolfing.

Die Wettbewerbe "Jugend forscht" (ab 15 Jahre) und "Schüler experimentieren" (bis 14 Jahre) haben sich inzwischen am AMG etabliert. Zum dritten Mal bereits waren wir im Februar beim Regionalwettbewerb in Ingolstadt vertreten. Und dieses Mal war die Delegation vom AMG größer als je zuvor: Mit drei Teilnehmern bei „Jugend forscht“ und sogar 24 Teilnehmern in der Alterssparte der Jüngeren waren wir beim Wettbewerb im Bildungszentrum von Audi nicht zu übersehen. Und auch die bearbeiteten Themen der AMGler waren breit gefächert, so dass wir mit Biologie, Chemie, Mathematik/ Informatik, Physik und Technik in fünf der möglichen sieben Fachgebiete vertreten waren.

Anreise: "Auto oder Zugfahrt?" war die Frage am Anfang. Wir entschieden uns für den Zug. Dieser fuhr am Mittwoch, dem 21.2., um 6:09 Uhr ab, also mussten wir um spätestens 6:00 Uhr am Hauptbahnhof Regensburg sein. Angekommen in der Audi-Akademie Ingolstadt sind wir dann um ca. 8:10 Uhr, also kurz nach Beginn des Aufbaus unserer Forschungsstände.