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Am 11.04.18, dem Tag der offenen Tür, hat das Lateinseminar 16/18 unter der Leitung von StDin Dr. Sabine Seifert ein großes mysteriöses Geheimnis um Latein gemacht: So wurde mithilfe eines Mehrpersonenzelts und vielen Decken ein römisches "tabernaculum" für Schüler errichtet. In diesem "locus Latinus" konnten die potenziellen neuen Lateinschüler der vierten Klasse in kuscheliger Atmosphäre mit Kerzenlicht und Kissen klassische römische Sagen oder Erzählungen zur römischen Historie anhören – kindgerecht gesprochen von dem bekannten Synchronsprecher Ralph Erdenberger und mit eingängiger Musik unterlegt. Auch viele Eltern ließen sich den mythischen Spaß nicht entgehen. Mit gespitzten Ohren erfuhren die Kinder und Eltern von dem Fall Trojas und den beginnenden Irrfahrten des Aeneas, verfolgten das Aufziehen von Romulus und Remus durch die fürsorgliche Wölfin "lupa" oder überschritten mit Caesar den Rubikon, um in Rom einzumarschieren. Die mutigen Teilnehmer dieses Experiments fanden ihre Reise ins Alte Rom "toll", "superschön" und "genial", sodass sie hoffentlich bald im Lateinunterricht regelmäßig die Möglichkeit haben werden, sich mit der facettenreichen römischen Kultur auseinanderzusetzen.

Am Tag der offenen Tür präsentierten die Schülerinnen und Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums ihre Schule von ihrer besten Seite. Ein besonderer Schwerpunkt wurde wie immer auf die humanistische Tradition des AMG gelegt, so dass den interessierten Eltern und Schülern ein echt römischer Empfang im Schulhaus am Weinweg geboten wurde.

Angesichts des 180-jährigen Jubiläums des humoristischen deutschen Dichters Wilhelm Busch, der am 15.4.1832 geboren wurde, brachten zwei sechste Klassen des Albertus-Magnus-Gymnasiums am Tag der offenen Tür Max und Moritz, eine seiner berühmtesten Geschichten, in einer lateinischen Fassung auf die Bühne.