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Ungewöhnlich, aber erleuchtend – so könnte man die Aktion der Klasse 10c am diesjährigen Weihnachtsbasar bezeichnen. Die Schülerinnen und Schüler luden zum Basteln von Lichttüten ein, die dann für einen guten Zweck verkauft wurden. Ungewöhnlich? Ja. Denn anstelle von gewöhnlichen Kerzen sollten elektronische Flackerkerzen die Lichttüten erhellen. Und die mussten aus ihren Bestandteilen erst zusammengelötet werden, auch von den Besuchern des Weihnachtsbasars – auf freiwilliger Basis natürlich. Also im wahrsten Sinne des Wortes erleuchtend.

Die Schülerinnen und Schüler der 8C haben in den Ferien Mausefallen umfunktioniert. Sie dienten ihnen nicht zur Abwehr von Nagern, sondern als Antrieb selbst gebauter Autos. Durch die Konstruktion der Fahrzeuge sollte die Spannenergie der Feder der Falle in kinetische Energie des Fahrzeugs umgewandelt werden, d.h. die Mausefalle war der Motor/Energiewandler des Spielzeugautos. Die Autos sollten dabei, wie im richtigen Leben sowohl zweckmäßig sein, einfach zu bauen sein und auch gut aussehen. Die Fahrzeuge erzielten dabei Reichweiten bis 5m und funktionierten sehr zuverlässig. Einzige von den Autos verursachte Emission, war der Stolz der Schüler bei der Präsentation und der Spaß beim Bau der Fahrzeuge.

Im Unterricht der Q 11-Physik wurde das aktuelle Thema Energiewende anhand von Daten der "Agentur für erneuerbare Energien" https://www.unendlich-viel-energie.de/ besprochen. Die Schülerinnen und Schüler fassten ihre persönlichen Meinungen in den folgenden Aufsätzen zusammen:

Man kennt den Spruch: "Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel." Schon vor zwei bis drei tausend Jahren versuchten die Menschen, das Weltbild zu erklären. Da sie den Himmel nur mit bloßem Auge beobachten konnten, meinten sie ihrem Anschein nach, dass die Erde das Zentrum des Weltbildes ist. Dabei drehen die Sterne und sogenannte Irrläufer, die Planeten, deren Bahnen am Himmel schleifenförmig und nicht kreisförmig erscheinen, um die Erde. Dadurch hat sich das geozentrische Weltbild in der Bevölkerung durchgesetzt. Die Menschen haben damals neben Sonne und Mond Planeten wie Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn am Himmel beobachtet. Deshalb werden diesen sieben Himmelskörpern nach der Helligkeit angeordnet die sieben Wochentage von Sonntag bis Samstag gewidmet. Dieses Weltbild hielt sich bis ins 16. Jahrhundert.