Am 28. Juli unternahm die Klasse „Muttersprachlicher Polnischunterricht“ einen lehrreichen Ausflug nach München. Unser erster Programmpunkt war der Besuch des Bayerischen Nationalmuseums. Dort erfuhren wir viel über die Geschichte und Kultur Bayerns. Besonders interessant war für uns, wie eng die Geschichte Bayerns mit der Geschichte anderer europäischer Länder, darunter auch Polens, verbunden ist.
Anschließend besuchten wir das Generalkonsulat der Republik Polen in München. Der Generalkonsul Rafał Wolski nahm sich trotz seines vollen Terminkalenders über zwei Stunden Zeit für unsere Gruppe. Begleitet wurde der Besuch auch von Konsul Maciej Schmidt, dem stellvertretenden Leiter des Generalkonsulats, der unsere Gruppe herzlich begrüßte. Als Historiker verstand es Generalkonsul Wolski, Geschichte spannend und lebendig zu vermitteln. Er erklärte uns unter anderem die historischen polnischen Namen deutscher Städte und sprach über die engen historischen Beziehungen zwischen Polen und Deutschland. Besonders interessant war seine Erzählung über die Landshuter Hochzeit, die an die Heirat der polnischen Prinzessin Hedwig mit Herzog Georg dem Reichen erinnert und bis heute ein bedeutendes Symbol der deutsch-polnischen Geschichte ist.
Außerdem berichtete Herr Wolski über seine Arbeit als Generalkonsul und die vielfältigen Aufgaben des Generalkonsulats – von der Betreuung polnischer Staatsbürger über die Ausstellung von Dokumenten bis hin zur Förderung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit.
Zum Abschluss blieb noch Zeit für ein persönliches Gespräch. Dabei erzählte uns der Generalkonsul von seiner Katze, die er aus Lwiw mit nach Deutschland gebracht hat. Dieser sympathische Ausklang rundete unseren Besuch ab. Der Ausflug war für alle eine bereichernde Erfahrung. Wir konnten unser Wissen über die Geschichte Bayerns und Polens erweitern und einen interessanten Einblick in die Arbeit des Generalkonsulats gewinnen.
Unser herzlicher Dank gilt dem Generalkonsulat der Republik Polen in München, dessen finanzielle Unterstützung diesen Ausflug überhaupt erst ermöglicht hat.

Foto: privat

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Jolanta Jackiewicz