„Es war schön, einmal ungestört und längere Zeit an einem Thema zu arbeiten.“
„Cool, dass wir uns selbst organisieren und das Thema untereinander aufteilen konnten.“
„Es hat Spaß gemacht, mit der Gruppe etwas zu erarbeiten.“
Dies sind drei Äußerungen von Schülerinnen und Schülern aus den Tagen nach Abschluss der Wissenschaftswoche. Von 24.2.26 – bis 2.3.26 fand am AMG nun dieses Projekt der 11. Klassen statt, in dem sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 11a, b mit dem Rahmenthema „Zukunft“ beschäftigten. Dabei wird der stundenplanmäßige Unterricht aufgelöst und die Schüler setzen sich eine Woche lang mit einem spezifischen Fachaspekt des Rahmenthemas auseinander. Sie konnten dafür ein Fach auswählen und an diesem Unterthema fünf Tage von der 1. bis zur 6. Stunde arbeiten. Die WissWo, wie sie in der Schule genannt wird, begann am 23.2.26 mit einer Kick-off-Veranstaltung im Plenum, in der noch einmal die wichtigsten Aspekte besprochen wurden. Anschließend trafen sich die Schüler zum ersten Mal in ihrer Arbeitsgruppe und wurden von der betreuenden Lehrkraft über das Fachthema informiert. So beschäftigte sich z.B. das Fach Deutsch mit booktok, in der Kunsterziehung wurden Bauformen der Zukunft anhand von selbst erstellten Modellen eruiert und in Ethik betrachtete man die Aspekte der Organspende.
Für die Schüler war es eine intensive und lehrreiche Erfahrung, sich in einer kleinen Lerngruppe (im Schnitt ca. 2-6 Personen) selbst zu organisieren, Arbeitsbereiche zu definieren und aufzuteilen und sich dann in das Thema zu vertiefen. Je nach Ausrichtung des Themas musste mehr oder weniger recherchiert werden, war mehr oder weniger von der Lehrkraft vorgegeben. Am Ende aber sollte eine Präsentation der Ergebnisse stehen.
So fanden sich alle Schüler am Montag, 2.3.26 um 10:45 Uhr zusammen, um in mehreren Schienen ihre Ergebnisse vorzustellen. Begutachtet wurden sie dabei von einer Jury, bestehend aus Vertretern der Lehrerschaft, des Elternbeirats und Schülern aus der 12. Jahrgangsstufe. Da sich keine eindeutigen Unterschiede bei den Podestplätzen ergaben, wurden drei erste Plätze prämiert:
- Kunst (Gruppe Frau Müller-Köchl): Erstellung eines Modells für ein Jugendzentrum
- Deutsch (Gruppe Fr. Dolschon): booktok
- Informatik (Gruppe Fr. Weiß): Einsatz von KI in Gesellschaft und Wissenschaft

Foto: privat
Herzlichen Glückwunsch!
An dieser Stelle geht ein großes Dankeschön an den Elternbeirat, dessen Mitglieder Frau Kleber (Vorsitzende) und Frau Lunz sich Zeit genommen hatten, um als Jury zu fungieren. Besondere Erwähnung gilt Herrn Zink als Elternvertreter und Vertreter des Donaueinkaufszentrums Regensburg (DEZ), das die Preise ausgelobt hatte – herzlichen Dank!
Stephan Brandmüller