Slideshow1.jpg

Am vergangenen Freitag durfte Irma Kupf (Q12) eine Urkunde und mehrere hochwertige Buchpreise aus der Hand von StD Thammer entgegennehmen. Der Schulleiter überreichte sie stellvertretend für den Vorsitzenden der Elisabeth-J.-Saal-Stiftung, in deren Auftrag das Kultusministerium alljährlich den Landeswettbewerb Alte Sprachen durchführt.

Auszeichnung Kupf

Anfang Februar hatte Irma in beiden Klausuren der 1. Runde (Griechisch und Latein) überzeugt und sich damit für die 2. Runde der bayernweit besten 50 Teilnehmer qualifiziert, die im Oktober stattfand. Anders als in der 1. Runde steht dort nicht die Übersetzung eines griechischen bzw. lateinischen Textes im Mittelpunkt; stattdessen muss ein griechischer bzw. lateinischer Text anhand von Leitfragen interpretiert und durch Bearbeitung einer kreativen Aufgabenstellung rezipiert werden. Konkret wurde Irma beispielsweise im Lateinischen ein Seneca-Brief zur Interpretation vorgelegt; davon ausgehend sollte sie dann einen kurzen Dialog zwischen Seneca und einem Anhänger der digitalen Medien über die Art des Lesens und die Bedeutung von Aufmerksamkeit und Konzentration verfassen.

Auch wenn es für Irma leider nicht zum Einzug in die Runde der besten Zehn gereicht hat, gebührt ihr hohe Anerkennung dafür, in beiden Fächern überhaupt in die 2. Runde eingezogen zu sein. Elegant wird dies in einem lateinischen Distichon auf Irmas Urkunde formuliert:

NON VICISSE DOLET, SED CERTAVISSE DECORUM.
    QUOD BENE CERTASTI, SIT TIBI MAXIMA LAUS.

Herzlichen Glückwunsch!

Dr. Martin Hagmaier