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Die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen bekamen die Möglichkeit im archäologischen Museum in Kelheim viel Informatives über Gladiatoren zu erfahren, selbst in einem "ludus" zu trainieren und sich ihr eigenes Fanmedaillon anzufertigen.

Gladiatoren waren professionelle Schwertkämpfer im Römischen Reich, die vor Publikum gegeneinander antraten. Entgegen dem gängigen Klischee waren sie keine blutrünstigen Schlächter, sondern begeisterten durch hohe Kampfkunst. Sie kämpften stets Mann gegen Mann und traten mit unterschiedlichen Ausrüstungen und Schutzkleidungen gegeneinander an. Diese waren so aufeinander abgestimmt, dass sie unterschiedliche Taktiken in der Kampfführung, aber durchaus gleiche Chancen auf den Sieg ermöglichten.

Das Besondere der Gladiatorenkämpfe bestand aber darin, dass nach dem Kampf darüber entschieden wurde, ob der Besiegte zu begnadigen oder zu töten sei. Wenn der Unterlegene würdevoll, mutig und beherzt gekämpft hatte, forderte das Publikum seine Begnadigung.

"Ich bin der Kapitolshügel. Auf mir steht der wichtigste Tempel Roms. In ihm werden die drei kapitolinischen Götter verehrt …" "Ich bin der Esquilin, auf mir war das sogenannte Bahnhofsviertel Roms, die Subura. Also, wenn Sie gerne neben einem Meuchelmörder wohnen wollen …?"

Eine Immobilienmaklerin lässt alle Hügel antreten und ihre Vorzüge anzupreisen, von der Exklusivität der Wohnlage angefangen bis zur guten Luft. Die Hügel rivalisieren miteinander und alle versuchen in einem kleinen Theaterstück, sich ins Rampenlicht zu stellen. Mit viel Witz und Humor brachten die personifizierten Hügel (Schülerinnen und Schüler aus den 6. Klassen) mit ihren selbst gebastelten Kopfbedeckungen das Publikum zum Lachen.

Eine schöne Impression auf dem Sommerfest, bei der die improvisierte Situationskomik nicht zu kurz kam!

Martin Ellrodt aus Fürth, ein Geschichtenerzähler wie er sich selbst nennt, fesselte die Zehntklässler des Albertus-Magnus-Gymnasiums und ihre Eltern einen Abend lang mit den Metamorphosen Ovids, diesem carmen perpetuum, dem Gewebe aus Schicksalsfäden und Bildern von menschlichem und göttlichem Schicksal, das von fortwährender Verwandlung spricht und niemals endet.

Schüler und Schülerinnen der 6. Jahrgangsstufe machen eine Exkursion mit einer "navis lusoria" und imitieren so eine Patrouille auf der Naab!

Als "navis lusoria" wird ein römischer Kriegsschiffstyp der Spätantike bezeichnet. Lusoriae nannte man schmale, flachgehende Ruderboote, die von etwa 30 Ruderern angetrieben wurden. Mit diesen Schiffen fuhren die römischen Soldaten gerade auch in seichten und unübersichtlichen Flussgebieten Patrouille, um rechtzeitig Feinde erspähen zu können.

"Ridentem dicere verum!" ("Lachend die Wahrheit sagen!") Unter diesem Motto der Horaz’schen Satiren begrüßte Markus Janka, Professor für Latein und Altgriechisch an der Ludwig-Maximilians-Universität, die Schülerinnen und Schüler des Q11-Lateinkurses unter der Leitung von Dr. Sabine Seifert, Elisabeth Piller und Dr. Michael Stierstorfer in seiner Vorlesung am 12.07.18 im Hörsaal des Hauptgebäudes.