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Napoleon - ein französischer General, revolutionärer Diktator und Kaiser. Unweigerlich tauchen vor einem Bilder auf wie der siegesgewiss gestreckte Arm beim Überschreiten der Alpen oder seine Hände mit dem goldenen Lorbeerkranz, den er sich in der Kathedrale von Notre Dame de Paris aufsetzt. Beeindruckend. Und beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c auch von einer besonderen Begegnung mit Napoleon Bonaparte. Diese fand in den alten Mauern des Runtingerhauses statt, nämlich im Regensburger Stadtarchiv. Dort sind nicht nur so besondere historische Quellen wie die älteste Urkunde des Stadtarchivs von 1299 oder ein originaler Brief Martin Luthers zu finden. Die Recherche zu einem Projekt führte uns in eine andere Zeit der Stadtgeschichte, nämlich ins 19. Jahrhundert.

Am Montag, dem 25.7.2016, starteten alle fünf 10. Klassen zur mittlerweile etablierten Studienfahrt, die wie jedes Jahr vor allem im Zeichen der neueren Geschichte und als Ergänzung des Sozialkundeunterrichts stattfand.

Kaum in Berlin angekommen besuchten die Klassen 10a und 10c ein unterhaltsames Theaterstück im malerischen Monbijou-Freilichttheater. Das Frühwerk "Die Mitschuldigen" von J.W. von Goethe bestätigte keineswegs die Befürchtungen mancher Schüler, dass sie sich hier am ersten Abend mit einem staubtrockenen Klassiker auseinandersetzen müssten. Im Gegenteil: Die temporeich und witzig inszenierte Darbietung der Schauspieler wurde mit frenetischem Applaus belohnt und viele ließen sich gar zu der Bemerkung hinreißen, dass dies das beste Stück sei, das sie je gesehen hätten. Eine Aussage, die wohl einiges Gewicht hat.

Am Donnerstag, den 30.06.2016, haben wir, die Klassen 9d und b, in Begleitung einiger Geschichtslehrer eine Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg unternommen. Dort angekommen bekamen wir eine Führung von einer hiesigen Fachkraft. Unsere Tour durch die Gedenkstätte begann am Appellplatz, auf dem sich die Häftlinge zu Tagesbeginn versammeln mussten und wo über Leben und Tod entschieden wurde.

Die ohnehin schon sehr bedrückende Stimmung in unserer Gruppe verstärkte sich nun noch mehr durch den einsetzenden Regen.

Am Dienstag, den 8.3., hatte sich die gesamte 10. Jahrgangsstufe um 14 Uhr in der Aula versammelt und wartete gespannt auf Rainer Schneider. Der 1954 in Erfurt geborene Schneider wuchs aufgrund komplizierter Familienverhältnisse bei seinen Großeltern in Erfurt auf, während seine Mutter in Stuttgart lebte. Engagiert und kontaktfreudig schilderte er den Schülerinnen und Schülern seine Sicht des Lebens im Sozialismus und wie es dazu kam, dass er 1974 – nur 20-jährig – aus der DDR ausgebürgert wurde.

Am Donnerstag, dem 18.2.2016, besuchte die Klasse 8C bei strahlendem Sonnenschein die Walhalla in Donaustauf. Im Rahmen des Themengebiets „Einigkeit und Freiheit - Deutschland 1815 bis 1848“ besichtigte die Geschichtsklasse die Gedenktafeln und Marmorbüsten bedeutender Persönlichkeiten "teutscher Zunge", die dort seit 1842 in Ehren gehalten werden.