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Im Rahmen ihrer W-Seminare konnten 27 Schüler der Q 11 Anfang Oktober einen interessanten Tag im GEO-Zentrum in Windischeschenbach verbringen. Diese Umweltbildungsstätte wurde 1998 am tiefsten Bohrloch der Welt in hartem kristallinen Gestein errichtet. Anfang der 1990er Jahre wurde hier 9.101 m tief in die Erdkruste gebohrt.

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Das Seminar von Herrn Bauer erarbeitete vormittags im Labor in fünf Gruppen grundlegende Aspekte des Vulkanismus. Dabei waren die Schüler auch praktisch gefordert - neben der wohlbekannten Textarbeit und Internetrecherche stand auch das Wiegen und Mikroskopieren von Gesteinen auf dem Programm. Die Tücken von großen Gesteinsproben in kleinen, mit Wasser gefüllten Gefäßen sorgten für viel Unterhaltung. Am spannendsten war jedoch der Bau eines funktionsfähigen Vulkanmodells aus Sand, Luftballon, Basaltmehl und einem Rohr.

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Nach einer kurzen Mittagspause stand eine Führung durch die Ausstellung auf dem Programm. Dabei wurde recht kurzweilig viel Wissen zur Entstehung der Erde sowie zu Erdbeben und Vulkanen vermittelt. Der Höhepunkt war dabei sicherlich der Erdbebensimulator, auf dem alle Schüler erfahren konnten, wie sich Erdbeben der Stärke 4 und 7 anfühlen - ein einmaliges Erlebnis, das einige Schüler gleich zweimal haben wollten. Anschließend ging es an die frische Luft, wo nach einer Besichtigung des Bohrgeländes der Bohrturm als Herausforderung auf die Schüler wartete. Mit Helmen ausgestattet ging es 72 Stufen hinauf. Hoch oben sahen die Schüler dann einen Film über den Ablauf der Bohrarbeiten, um sich die Dimensionen des weltweit einzigartigen Bohrprojekts besser vorstellen zu können. Das Seminar von Frau Achhammer durfte dasselbe Programm absolvieren, nur in umgekehrter Reihenfolge. Das Feedback der Schülerinnen und Schüler war durchwegs positiv, so dass bestimmt bald weitere Klassen die Geheimnisse der Geologie am GEO-Zentrum erforschen werden.

Cornelia Achhammer