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Ich bin ein Mensch, der normalerweise große Probleme damit hat, Entscheidungen zu treffen. Doch es gibt diese eine Entscheidung, die ich nie bereut habe.
Ich will euch hiermit dazu ermutigen, den Schritt zu gehen, über euren Tellerrand herauszuschauen und für ein paar Monate in ein neues Leben einzutauchen.

Wenn man an Franzosen denkt, fällt einem häufig die fast schon obligatorische Unpünktlichkeit der Bewohner unseres Nachbarlandes ein. Auch wenn dies oft als Vorurteil abgeschmettert wird, habe ich festgestellt, dass dies doch zumindest in vielen Fällen der Realität entspricht. Verspätungen von bis zu einer halben Stunde sind bei der jüngeren französischen Generation überhaupt kein Grund für Sorge oder Ärger, sondern gehören zum Alltag dazu. So muss man sich zudem auch auf viertelstündiges Warten gefasst machen, wenn ein jugendlicher Franzose sagt, er käme in einer Minute. Zur Ehrenrettung der jungen Franzosen muss allerdings gesagt sein, dass auch erwachsene Franzosen den Begriff Pünktlichkeit gerne ein wenig dehnen. Besonders die französische Bahn hat mit Vorliebe mehr Verspätung als es bei der Deutschen üblich ist – oder sie kommt eben einfach gar nicht, sondern streikt.

Kennengelernt habe ich das Brigitte-Sauzay-Programm durch meine Französischlehrerin, die das Programm in der Klasse vorstellte. Ich wollte schon immer einmal einen längeren Austausch im Ausland machen und das Brigitte-Sauzay-Programm war dafür perfekt, da ich nur 3 Monate bleiben wollte. Ich fand es super, dass man bei diesem Programm alles selber entscheiden und sich einen Austauschschüler aussuchen konnte und dass es nichts kostete. Außerdem wollte ich unbedingt mein Französisch verbessern, internationale Kontakte knüpfen und die französische Kultur näher kennenlernen, da mich das Land schon immer fasziniert hat.