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Vor 50 Jahren unterzeichneten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den Elyséevertrag und legten damit den Grundstein für die Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich. Am Dienstag, dem 22. Januar, wurde dieses historische Ereignis mit einem großen Staatsakt von Angela Merkel und François Hollande sowie den Parlamenten beider Länder begangen. Auch am AMG wurde dies gefeiert – mit einer französischen Woche!

 

In der in den Farben der Trikolore geschmückten Pausenhalle gab es französische Spezialitäten, die der Französischkurs der Q11 liebevoll zubereitet hatte.

   

     

Eine Ausstellung präsentierte, was Frankreich zu bieten hat. Die bunten und informativen Plakate zu Paris und den Regionen Frankreichs, zu Kultur, Musik, Sport, Geschichte und den deutsch-französischen Beziehungen waren von den Schülern der Französischklassen erstellt worden. Wer sich die Ausstellung genau anschaut, findet unter den zahlreichen Informationen zu unserem Nachbarland auch die richtigen Antworten für das Quiz, das auf der Schulhomepage steht und bei dem viele Preise winken.



Französische Musik von Carla Bruni über Sexion d’Assaut bis ZAZ durfte natürlich auch nicht fehlen! Die beschwingte so, dass es den Schülern und Lehrern schwer fiel, nach dieser Pause wieder in die Klassenzimmer zu gehen.

 

Am Mittwoch erhielten alle Französischklassen Besuch von Catherine Bouin. Madame Bouin ist hauptberuflich Märchenerzählerin und macht mit beeindruckender Gestik und Mimik französische Geschichten lebendig und sogar für die Schüler im ersten Lernjahr verständlich.

Am Freitag wurden die Feierlichkeiten mit zwei weiteren Aktionen abgerundet: Eine Hälfte der Zehntklässler nahm an einem bundesweiten Internet-Teamwettbewerb mit dem Motto "Franzosen und Deutsche: Einmal Freunde, immer Freunde" teil und stellte ihr Wissen über Frankreich auf die Probe. Die andere Hälfte präsentierte ein buntes Programm für die 7. Klassen, um ihnen Frankreich und die französische Lebensart näher zu bringen und ihr Interesse am Erlernen dieser Sprache zu wecken.
Dazu erzählte Catherine Bouin eine wunderbare Fabel von Katz und Maus: Um die Maus, die sich vor der Katze versteckt hält, zu überlisten, greift die Katze auf eine raffinierte Technik zurück: Sie bellt. Als die Maus nun ihr Versteck in der Annahme verlässt, ein Hund habe die Katze vertrieben, geht sie in die Falle und die Katze resümiert genießerisch: Es ist schon nützlich, Fremdsprachen zu können!
(Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung am 30. Januar 2013)