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Auch an unserer Schule kann der Vorlesewettbewerb auf eine lange Tradition zurückblicken. Seit einigen Jahren treten unsere besten der sechsten Klassen nun beim Schulentscheid sogar öffentlich gegeneinander in der Aula vor großem Publikum an. Aufregend, spannend und sehr unterhaltsam!

Nahezu 90 Schülerinnen und Schüler füllten am 4. Dezember die Aula, einen Ehrenplatz hatte die Jury vor der Tribüne mit Mikrofonen. Ausgestattet mit einem ausgefeilten Kriterienkatalog zur Lesetechnik und zum Leseausdruck mit Interpretation hörten sie besonders aufmerksam den Kandidaten zu: Amelie Stangelmayer (6a), Maximilian Wagner (6b) und Johann Ochoa (6c).

690.627! So viele Aktionen waren dieses Jahr in Deutschland am bundesweiten Vorlesetag geboten. Und auch das AMG war wieder mit dabei!

In unserer Schulbibliothek im Hauptgebäude saßen die Schüler und Schülerinnen der Klasse 6c gemütlich bei Tee und Gebäck beisammen. Ähnlich wie Lucy bei dem Faun Herrn Tumnus in der parallelen Welt "Narnia", deren Geschichte sie gebannt lauschten. Durch einen Schrank war Lucy in dieses geheimnisvolle Land gekommen und wird dort noch viele Abenteuer erleben können.

Auch das Lesen macht uns immer wieder eine Tür zu einer anderen Welt auf. Egal, wo wir eigentlich gerade sind: Ein Buch mit einer guten Geschichte schafft es, uns dorthin zu bringen. Das Vorlesen hilft dabei, den Knauf für die Tür zu finden.

"Wann ist ein Mann ein Mann"– Wenn er seine männliche Ehre verteidigt, indem er sich für ein blaues Auge mit entsprechenden Mitteln rächt? Für den jungen Jojo keine Frage, denn wie soll man sich als echter "Loser" sonst Anerkennung verschaffen?

Schließlich ist er vom Jugendrichter dazu verdonnert worden, als Strafe für ein geklautes Mofa Wände im Seniorenheim zu streichen – keine Tätigkeit, die einem in der Clique Pluspunkte einbringen würde! Aber dafür bei Leo, einem Bewohner, auf den Jojo bei seinem unfreiwilligen Malerjob zufällig trifft. "Du hast ja richtig Charakter!", stellt dieser anerkennend fest, als er erfährt, dass Jojo den Diebstahl gar nicht selbst begangen hat, sondern die Schuld sowie die "Strafarbeit" für einen anderen auf sich nimmt. Und Jojo stellt seinerseits fest, dass der alte Opa im Lehnstuhl kein sperriges Möbelstück ist, das nur im Weg herumsteht, sondern ein aufmerksamer Zuhörer.

In der Ringparabel aus "Nathan der Weise" entwirft Lessing die Idee von der ursprünglichen Verwandtschaft der drei Religionen Judentum, Christentum und Islam, die zu einem Kerngedanken der Aufklärung wird. Kein Wunder, dass dieses Drama nach wie vor in der Schule behandelt wird. Aber echt jetzt? Lessing heute noch lesen? Auch wir setzten uns damit auseinander und konnten dazu am 23. Januar zudem eine besondere Aufführung des Jungen Theater Regensburg ansehen.

Auch dieses Jahr konnte das Albertus-Magnus-Gymnasium eine lang währende Tradition einhalten: die vorweihnachtliche Lesung für unsere "Jüngsten". Schon zum 26. Mal besuchte uns Herr Heuberger, Schauspieler am Regensburger Theater, um für unsere Fünft- und Sechstklässler aus einem aktuellen Jugendbuch vorzulesen. Dabei erfuhr das Publikum erst kurz vor dem Vortrag den Titel des geheim gehaltenen Buches.

Dieses Mal sei es eine schwere Aufgabe gewesen, einen geeigneten Lesestoff zu finden, meinte Herr Heuberger, denn die Auswahl sei sehr groß gewesen. Seine Frau und er hätten in etwa zehn verschiedenen Büchern geschmökert. Die Wahl fiel schließlich auf QUENDEL von Caroline Ronnefeldt.

Auch in diesem Schuljahr nahmen die sechsten Klassen des Albertus-Magnus-Gymnasiums am bundesweiten Vorlesewettbewerb statt. Im Rahmen des Deutschunterrichts wurden die jeweiligen Klassensieger ermittelt und diese traten beim großen Schulentscheid am Donnerstag, den 06. Dezember 2018 in der vollbesetzten Schulaula gegeneinander an, um den Schulsieger am AMG zu ermitteln.

Wohin führen uns unsere Lehrer denn heute? Was sind das für graue, trostlose Räume unter dem gewohnten Schulgebäude? Warum ist das hier so staubig und dunkel?

Gespannt und aufgeregt zogen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c in den AMG-Untergrund. Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags am 16. November, der unter dem Motto "Natur und Umwelt" stand, hatte ihre Klassen- und Deutschlehrerin Frau Dennerlohr einen besonderen Ort ausgewählt. Dort wurde ihnen von der Lesepatin Frau Wutz aus dem Buch "Evolution" von Thomas Thiemeyer vorgelesen und schon bald merkten die Kinder, warum diese düstere Umgebung sich gut zum Inhalt des Buches fügte:

Graphic Novel - illustrierter Roman: Autoren und Verlage nennen so Buchcomics, die nur entfernt an Geschichten von Mickey Mouse erinnern. Tatsächlich handelt es sich um anspruchsvolle und meist mehrere 100 Seiten lange Bilderromane, die auch in Deutschland in den letzten Jahren verstärkt wahrgenommen werden.

In unserer Bibliothek im Haupthaus kann nun seit dem 16. November eine kleine, aber feine Ausstellung von Graphic Novels präsentiert werden. Zu sehen sind einerseits Illustrationen von Literatur, die häufig am Gymnasium gelesen wird, wie Kafkas "Verwandlung" und seine Erzählung "Das Urteil". Auch E.T.A. Hoffmanns "Sandmann", Goethes "Zauberlehrling" oder das "Tagebuch der Anne Frank" konnten viele möglicherweise schon auf einer rein textlichen Ebene kennen lernen. Einen anderen Zugang, eben über die Illustration, bieten die ausgestellten Bücher. Zudem finden sich auch Themen, die zunächst kaum illustrierbar scheinen wie die Tschernobyl-Katastrophe 1986 und die Judenvernichtung, dargestellt an Art Spiegelmans "Maus".

Möglichst viele Schülerinnen und Schüler sollen die Gelegenheit bekommen, einmal im Jahr eine Vorstellung des Stadttheaters Regensburg zu erleben. Dies ist das Ziel der Kooperation mit Schulen, die den Titel "Dein THEATER!" trägt und die das AMG als Partnerschule seit einigen Jahren erfolgreich durchführt.

Nachdem in diesem Schuljahr bereits die fünften und sechsten Jahrgänge eine Vorstellung ansehen konnten, machten sich die neunten Jahrgänge am 24. Oktober auf den Weg, um die Produktion "Michael Kohlhaas" nach einer Novelle von Heinrich von Kleist zu besuchen. Aus diesem Anlass wurden Schüler der Klasse 9c interviewt.

Wer kennt Yoda nicht! Ein kleines, grünes Männchen im Star-Wars-Universum. Allerdings ist dieser Yoda auch eine wichtige Figur in einem Jugendbuch mit dem Titel "Yoda ich bin, alles ich weiß!" von Tom Angleberger. Und zwar, um genau zu sein, eine Origami-Figur am Finger des Außenseiters Dwight.

Der Klasse 5c hat es viel Spaß gemacht, dieses Buch gemeinsam zu lesen und ganz besonders neugierig waren wir, wie das Stadttheater Regensburg die Geschichte auf die Bühne bringt. Denn in dieser Spielzeit hat dieses Stück dort Uraufführung. Bereits am 5. Oktober waren die 6. Klassen mit ihren Lehrern losgezogen und am 11. Oktober waren schließlich alle Fünftklässler unterwegs.