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Als "unerlässlich für die Schüler des Gymnasiums" legt unser Lehrplan den "Erwerb überfachlicher Kompetenzen" fest. Im Kontext der "kooperativen Arbeitsfelder" finden sich hier Aspekte wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, aber selbstverständlich auch Sachkompetenz im Zusammenhang mit der Urteilsfähigkeit und auch die Methodenkompetenz, beispielsweise im Hinblick auf die Beschaffung von Informationen. Das Projekt "Jugend debattiert" bietet dazu jedes Jahr aufs Neue mit speziell geschulten Lehrkräften, abwechslungsreichen Methoden und transparenten Kriterien wie Sachkenntnis, Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft und schließlich auch mit den Schuldebatten eine gezielte und fundierte Grundlage.

Zum fünften Mal in Folge hieß es wieder: Auf zum Landesfinale "Jugend debattiert" nach München. Dieses Mal trat Isabell Osse aus der 9c für uns an und schlug sich nach fachkundigen Auskünften der begleitenden Lehrkräfte ausgezeichnet in den Bereichen "Sachkenntnis", "Ausdrucksvermögen", "Gesprächsfähigkeit" und "Überzeugungskraft". Freundschaftlich unterstützt wurde sie zudem vor und zwischen den beiden Debatten, auf die sie sich bereits seit zehn Tagen vorbereitete, von Julia Behrer (9c), die auch als Jurorin zur Verfügung gestanden wäre. Im Bayerischen Landtag kam es schließlich nicht zur Auszeichnung für Isabell in Form einer Beteiligung an der Schlussdebatte zwischen den vier Besten aus ganz Bayern. Allerdings tat das der Stimmung keinen Abbruch, denn wie immer gab es bei dieser Veranstaltung vielfältige und interessante Erfahrungen, so dass alle nicht nur für ein Foto frohgemut schauen konnten.

Beim Regionalentscheid von "Jugend debattiert" setzen sich vier Schülerinnen aus Kelheim und Regensburg durch.
Von Louisa Knobloch, MZ 24. Februar 2016 18:05 Uhr

Wählen gehen im Supermarkt – für Alina Kolb und Tatjana Breu ist das eine gute Idee. "Das bringt die Politik den Menschen näher und hilft, die Wahlbeteiligung zu steigern", meint Alina und führt Schweden als Beispiel an, wo es eine solche Regelung bereits gibt. Eva Freidl und Max Reger halten dagegen: Wer sonntags nicht ins Wahllokal gehen wolle, habe ja die Möglichkeit der Briefwahl. Ein Supermarkt sei zudem nicht so seriös wie ein richtiges Wahllokal.

Beim Regionalfinale von "Jugend debattiert" an der Universität Regensburg vertreten die Pro- und Kontra-Teams ihre Standpunkte sachlich, aber durchaus energisch. Argumente werden vorgebracht und von der Gegenseite entkräftet. Ist die Redezeit erreicht, erklingt eine Glocke.

Wie jedes Jahr befindet sich um diese Zeit das AMG im Debatten-Fieber: Die Schulentscheide für "Jugend debattiert" laufen seit letzter Woche. Die besten der achten und neunten Jahrgangsstufe stehen bereits fest: Sissi Kupf (9a), Julia Behrer (9c), Lara Pöschl (9d) und Isabel Osse (9c).

Regionalentscheid "Jugend debattiert" an der Universität Regensburg: Wir gratulieren Lara Pöschl (8 d) zu ihrem hervorragenden ersten Platz in der Sekundarstufe I und wünschen ihr viele positive Erfahrungen beim gewonnenen Rhetorik-Kurs und weiteren Erfolg beim Landesfinale in München!