Plastikmüll, Kohleausstieg und Klimawandel - unsere Schülerinnen und Schüler zeigen wieder mehr Interesse an Umweltthemen. Dies wird nicht zuletzt bei den regelmäßigen "Fridays for future"-Demonstrationen deutlich. Um auch im Kleinen und ganz aktiv etwas für die Umwelt zu tun, beschlossen fünf Klassen unserer Schule den zweiten Wandertag Ende Juli zu nutzen, um in den Grüngürteln entlang der Donau Müll aufzusammeln. Mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken bewaffnet wanderten sie entlang des Flusses und waren überrascht, was die Leute so alles in der Natur entsorgen: alte Campingstühle, Metallstangen, Kleidung und vor allem Zigarettenstummel und Beutel mit Hundekot. Nach getaner Arbeit mussten die Müllbeutel noch zurück zum Weinweg getragen werden, wo die Jugendlichen sie beim Gartenamt in Container sortieren konnten. Davor wurde aber alles noch zu einem Haufen geschlichtet, um die eigene Leistung zu bewundern. Mit Sicherheit hat dieser Wandertag den Blick der Kinder bezüglich der Müllproblematik geschärft.

Bonjour, Salvete und Hello hörte man am verlängerten Wochenende vom 13. bis 16. September in Wuppertal, wo das diesjährige Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in der Kategorie SOLO Plus stattfand. Nach zwei überstandenen Vorrunden durfte ich gemeinsam mit 45 anderen Teilnehmern aus ganz Deutschland in die nordrhein-westfälische Stadt reisen, um mich mit ihnen auszutauschen und zu messen.

Der Weg dorthin hatte ein knappes Jahr zuvor mit der ersten Runde begonnen, in der insbesondere Kreativität gefragt war. Ich entschied mich für die Gestaltung eines Videobeitrags über L’étranger von Albert Camus in meiner ersten Wettbewerbssprache Französisch und einen Radiobeitrag auf Grundlage eines antiken und eines modernen Textes in meiner Zweitsprache Latein.
Dass man eine Fremdsprache aber nicht nur mündlich, sondern auch schriftlich beherrscht, galt es in der zweiten, recht klausurähnlichen Runde zu beweisen. Diese verlangte drei französische Aufsätze (Zusammenfassung, Mediation und freie Textproduktion) und stellte Aufgaben zu einem lateinischen Text.

Beim Regensburger Schulklettercup, den das AMG in Kooperation mit dem Kletterzentrum in Kareth seit 2012 für alle Regensburger Schulen ausrichtet, holten die AMG-Kletterer alle Farben – Gold, Silber und dreimal Bronze.
Jede Mannschaft musste in den drei Disziplinen Klettern, Bouldern (seilfreies Klettern in Absprunghöhe) und Speedklettern antreten, wobei jeder Teilnehmer mit seinen Punkten zum Mannschaftsergebnis beitragen konnte. Während die Kletterer sich in 5 verschieden schweren Touren (Schwierigkeiten 4 bis 7) beweisen mussten, versuchten sich die Boulderer zeitgleich an 15 - zum Teil sehr kniffligen – Routen in der Bouldergrotte. Schließlich konnten beim Klettern auf Zeit zusätzlich noch wertvolle Punkte für das Mannschaftsergebnis geholt werden.

Vergangenen Juli nahm die Umwelt-AG an der Aktion "Energie wird Natur – jedes Watt ein Blatt" der Stadt Regensburg teil. Eingereicht hatten die Umweltaktivistinnen das Projekt "Hummelhaus und Reptilienburg". Sowohl beim Urteil der Jury als auch im Publikumsvoting erreichte das AMG einen souveränen ersten Platz.

Die Jury war vom großartigen Entwurf der Mädchen überzeugt, doch dann galt es auch beim Publikumsvoting mit dem Projekt zur Förderung der Biodiversität die anderen Schulen auf die Plätze zu verweisen. In einer einzigartigen gemeinschaftlichen Aktion der gesamten Schulfamilie schaffte es das AMG-Projekt mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins.

302 Schülerinnen und Schüler, darunter auch eine Vielzahl unserer neuen Fünftklässler, hatten sich im Juli dafür entschieden, die von den Umweltschützerinnen der Umwelt-AG angebotenen Heftpakete zu erwerben, so dass insgesamt über 8000 Hefte und Blöcke aus Recyclingpapier verkauft wurden. Dadurch konnten ca. 450000 Stunden Licht bzw. 30000 Liter Wasser gespart werden.

Die Herstellung von Recyclingpapier verbraucht deutlich weniger Energie, belastet unsere Luft und die Gewässer geringer, schont die Ressourcen und reduziert unsere Müllberge enorm – viele Gründe, die Arbeitsmaterialien am AMG auf Recyclingqualität umzustellen.