Verliehen wird der von der Regensburger Druckerei Aumüller ausgelobte Preis, so steht es in der Ausschreibung, für Engagement und ein besonderes Projekt, das neue Wege beschreitet und Qualität an der Schule sichert. Diesen Kriterien entsprachen offensichtlich die beiden in den vergangenen zwei Jahren durchgeführten Projekte "Achtung Plastik!" und "Ein Klimaschutz-Jahr" der Umweltgruppe des AMG, die damit den ersten Preis holte. Die Urkunden und Preisgelder wurden im feierlichen Rahmen von Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer und Herrn Aumüller überreicht.

Das AMG war dieses Jahr beim Landesfinale in Oberschleißheim mit sieben Ruderteams vertreten, wo sie ihr beim Schulrudern erworbenes Können souverän unter Beweis stellten. Einige waren zum ersten Mal auf der Ruderregattastrecke unterwegs, ließen sich aber durch die Wettkampfsituation kaum aus der Ruhe bringen. Ganz in Gegenteil wurden sie eher zu Höchstleistungen beflügelt, kämpften sich durch die Hitze, Anspannung und den ein oder anderen "Krebs" hindurch und schoben sich immer wieder an ihren Gegnern vorbei.

Am 18.7.2018 hatte das AMG zum zweiten Mal ein Seminar des Lehrstuhls für politische Philosophie und Ideengeschichte zu Besuch. Die Studierenden hatten speziell für die Klasse 10b und Mitglieder des Wahlkurses "Politik und Zeitgeschichte" ein Planspiel entworfen. Das überaus spannende und sehr aktuelle Thema dieses Planspiels war die Frage nach einem gemeinsamen europäischen Einwanderungsgesetz, das vor allem den Zuzug von Migranten aus Krisengebieten regeln soll. Der Wirklichkeit vorausgegriffen hatten die Studenten beim frühen Entwurf ihres Planspiels, indem sie die Einrichtung sogenannter "Expresszentren" ins Spiel brachten; genau solche äußerst umstrittenen Zentren, die sogenannten Ankerzentren, sollen jetzt in Deutschland eingerichtet werden.

Am 19. Juli 2018 veranstaltete erstmalig ein P-Seminar das Alternative Sportfest am Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg. Bei strahlendem Sonnenschein startete das Duell um die Welt um 8.20 Uhr auf dem Pausenhof mit der Eröffnung. Nach dem Einlauf der Nationen – jede Klasse vertrat ein Land – wurde zunächst einmal die Kostümierung der Japaner bewundert: Die Klasse 6a überzeugte mit Mundschutz (Verkleidung der Jungen) und Stäbchen im Dutt der Mädchen auf ganzer Linie, ebenso der Rotweißlook, der durch aufgenähte rote Punkte auf den T-Shirts entstand und die Flagge des Landes symbolisierte.

Das Qualitätssiegel "Deutsche Schachschule" verleiht der Deutsche Schachbund für die Dauer von fünf Jahren Schulen, die ihre Schülerinnen und Schüler im Schach durch ein außergewöhnliches Angebot besonders fördern. Diese hohe Auszeichnung erhielt das Albertus-Magnus-Gymnasium nun nach 2013 erneut für fünf weitere Jahre. Der Finanzreferent der Deutschen Schachjugend Daniel Häckler reiste eigens aus Frankfurt an, um die Schule im Rahmen einer Feierstunde zu ehren.