Die Fußballerinnen des Albertus-Magnus-Gymnasiums durften als Sieger der Stadtmeisterschaft nach Amberg fahren. Dort vertraten sie den Kreis Regensburg, und das mit Bravour: Ungeschlagen setzten sie sich gegen Schulteams aus Cham, Amberg und Burglengenfeld durch, die ihrerseits Stadt- und Landkreisfinale gewonnen hatten. Damit stellt das Albertus-Magnus-Gymnasium den diesjährigen Bezirksmeister, immerhin bei einem Schulwettbewerb, an dem 2016/17 knapp 40 Teams teilnahmen.

"Den Fischen wird das Meer durch riesige Uferbauten zu eng", spöttelte einst Horaz beim Anblick der Villen am Golf von Neapel. Der Faszination der Region um Pompeji und den Vesuv, vor 2000 Jahren wie heute ein touristischer Magnet, ein Ort der Reichen und Schönen, kann sich kaum einer entziehen.

Die Fachschaft Latein lud deshalb unter Federführung von OStRin Margit Scharl den renommierten Professor Dr. Umberto Pappalardo vom Centro Internazionale Studi Pompeiani zu einem Vortragsabend zum Leben und Luxus am Golf von Neapel ans Albertus-Magnus-Gymnasium ein.

Nachdem in den Deutschkursen der Q11 die Weimarer Klassik intensiv behandelt worden war, hatten wir die Möglichkeit, das erlangte Wissen über diese bedeutende Epoche vor Ort vertiefen zu können. Am Donnerstag, den 18. Mai, pünktlich um acht Uhr fuhren die Busse vor dem Albertus-Magnus-Gymnasium ab und brachten uns sicher nach Weimar. Nachdem wir unser Gepäck im A&O-Hostel abgestellt hatten, startete das Programm individuell für jeden Deutschkurs.So machte unser Teil der Jahrgangsstufe sich auf den Weg in die Weimarer Innenstadt und gewann einen ersten Eindruck. Für uns ging es bereits eindrucksvoll mit dem Besuch des wunderschön angelegten Stadtparks und der Besichtigung des in dem Park gelegenen Gartenhauses von Goethe weiter. Dort konnte man viele originale Gegenstände aus Goethes Leben bewundern und in idyllischer Umgebung das Drama "Antigone", das wir am darauffolgenden Tag im Nationaltheater besuchen wollten, vorbesprechen.

Unser Schüler Christoph Setescak beschäftigt sich in seiner neben dem Abitur verbleibenden Freizeit zum einen mit dem Rennradfahren und zum anderen damit, wie man die Eigenschaften eines Rennradreifens durch chemische Nachbehandlungen verbessern kann. Vor allem früher schworen einige Rennradfahrer darauf, dass ein vor dem Rennen mit Essig eingeriebener Reifen die Fahreigenschaften so verbessert, dass man die Zehntelsekunden für den Sieg herausholen könnte. Christoph untersuchte im Rahmen seiner Jugend-forscht-Arbeit, ob an diesem Mythos etwas dran ist. Um das herauszufinden, erdachte er sich eine raffinierte Versuchsapparatur: Mit Hilfe eines Drehpendels und einer Laserschranke untersuchte er bestimmte mechanische Eigenschaften kleiner Reifenstücke, die er zuvor mit verschiedenen Chemikalien behandelt hatte.

An der diesjährigen schulinternen Schachmeisterschaft, die heuer zum achten Mal durchgeführt wurde, nahmen 24 Schüler teil. Naturgemäß war das Teilnehmerfeld bunt gemischt: Während die Anfänger zum ersten Mal Turnierluft schnuppern durften, lieferten sich unsere "Profis" einen harten Kampf.