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Als "navis lusoria" wird ein römischer Kriegsschifftyp der Spätantike bezeichnet. Lusoriae nannte man schmale, flachgehende Ruderboote, die von etwa 30 Ruderern angetrieben wurden. Mit diesen Schiffen fuhren die römischen Soldaten gerade auch in seichten und unübersichtlichen Flussgebieten Patrouille, um rechtzeitig Feinde erspähen zu können.

Zum letzten Treffen des Sport-Additums der Q11 lud Kursleiter Michael Danner am Freitag, 22.7., einen außergewöhnlichen Referenten ein. Konstantin Balulescu ist kein Akademiker und kann auch nicht aus ökonomischer Sicht über das Thema reden.

Bereits in seiner Vorstellung stellte der ehemalige Bodybuilder klar: "Wer gedacht hat, dass ich als ehemaliger Bodybuilder nicht durch die Tür passe, hat sich getäuscht. Außerdem könnt ihr mich duzen und jederzeit Fragen stellen."

Thomas Kurz, erfahrener Fußballprofi und ehemaliger Spieler des SSV Jahn Regensburg, kam am Mittwochmorgen an das Albertus-Magnus-Gymnasium, um 10 Schülern zu ihrem Engagement in Sachen Trainerausbildung zu gratulieren.

Nach der Übergabe der Zertifikate vor der Turnhalle unter tosendem Applaus der knapp 800 Schüler konnten sich die frisch gebackenen Trainer noch mit dem Profi unterhalten. Während die restlichen Schüler Sportfest hatten, erfuhren die Junior-Coaches, dass Thomas Kurz ebenfalls an einer Trainerausbildung interessiert ist. Er könne sich vorstellen, bei seinem neuen Verein, dem FC Ingolstadt, einmal eine Jugendmannschaft zu übernehmen: "Markus Weinzierl hat mich mit seiner Persönlichkeit und seiner Fähigkeit, für jeden Spieler immer die passenden Worte zu finden, am meisten geprägt", antwortete er auf eine Schülerfrage. Dann erfuhr der 28-jährige Fußballer, was die Schüler leisten mussten, um die Auszeichnung zu bekommen:

Am Donnerstag, den 30.06.2016, haben wir, die Klassen 9d und b, in Begleitung einiger Geschichtslehrer eine Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg unternommen. Dort angekommen bekamen wir eine Führung von einer hiesigen Fachkraft. Unsere Tour durch die Gedenkstätte begann am Appellplatz, auf dem sich die Häftlinge zu Tagesbeginn versammeln mussten und wo über Leben und Tod entschieden wurde.

Die ohnehin schon sehr bedrückende Stimmung in unserer Gruppe verstärkte sich nun noch mehr durch den einsetzenden Regen.

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und der Q11-Chemiekurs widmete sich im Schülerlabor dem eher schwierigen Thema "Chemie mit Licht".

Bei der ersten Station wurde der Frage "Wie bekomme ich einen blauen Tintenfleck aus meinen Klamotten?" auf den Grund gegangen. Das Thema zu dieser Fragestellung war die "Photokatalyse". Dieses komplexe Thema wurde den Schülern in einer theoretischen Einführung über das Prinzip der mit Titandioxid beschichteten selbstreinigenden Oberflächen im Zusammenwirken mit UV-Licht erläutert. In diesem Zusammenhang mussten die Schüler sich mit der Chemie, die hinter Halbleitern steckt, auseinandersetzen. Ein Gebiet, das über den Schulstoff hinausgeht. Im Anschluss daran durften die Schüler die Wirkung von Titandioxid in Kombination mit UV-Licht an Methylenblau, dem Farbstoff in der Tinte, experimentell erproben.