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Zum fünften Mal in Folge hieß es wieder: Auf zum Landesfinale "Jugend debattiert" nach München. Dieses Mal trat Isabell Osse aus der 9c für uns an und schlug sich nach fachkundigen Auskünften der begleitenden Lehrkräfte ausgezeichnet in den Bereichen "Sachkenntnis", "Ausdrucksvermögen", "Gesprächsfähigkeit" und "Überzeugungskraft". Freundschaftlich unterstützt wurde sie zudem vor und zwischen den beiden Debatten, auf die sie sich bereits seit zehn Tagen vorbereitete, von Julia Behrer (9c), die auch als Jurorin zur Verfügung gestanden wäre. Im Bayerischen Landtag kam es schließlich nicht zur Auszeichnung für Isabell in Form einer Beteiligung an der Schlussdebatte zwischen den vier Besten aus ganz Bayern. Allerdings tat das der Stimmung keinen Abbruch, denn wie immer gab es bei dieser Veranstaltung vielfältige und interessante Erfahrungen, so dass alle nicht nur für ein Foto frohgemut schauen konnten.

Der blitzende Helm des Secutors, ein Dreizack und das Netz des Retiarius – gebannt starrten die Fünft- und Sechstklässler des Albertus-Magnus-Gymnasiums in die Arena, die von den Lateinlehrern in der Turnhalle aufgebaut worden war. Dr. Marcus Junkelmann, dem deutschen Historiker und Experimentalarchäologen, Autor von Sachbüchern und Filmdrehbüchern gelang es, die Schülerinnen und Schüler in die Welt der Gladiatoren eintauchen zu lassen und die Atmosphäre der römischen Amphitheater, die den meisten nur aus Hollywoodfilmen bekannt ist, aufleben zu lassen.

Am Freitag, dem 11. März, war der Abgeordnete des Europaparlaments, Ismail Ertug (SPD), zu Gast am AMG. Im Rahmen des Wahlkurses „Politik und Zeitgeschichte“ und mit freundlicher Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung entwickelte sich eine spannende Fragerunde zur Europäischen Union und deren Politik.

Ein Streifzug durch rund drei Jahrhunderte Musikgeschichte bot sich dem geneigten Ohr beim diesjährigen Kammerkonzert des Albertus-Magnus-Gymnasiums.

Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 12 präsentierten vor herrlicher Kulisse (das Sudetendeutsche Musikinstitut hatte freundlicherweise den Festsaal des Bezirks in der Ludwig-Thoma-Straße zur Verfügung gestellt) ein überaus abwechslungsreiches Programm, das einmal mehr bewies, was man mit einer Portion Fleiß - gepaart mit einem Quäntchen Talent - erreichen kann.

Am Dienstag, den 8.3., hatte sich die gesamte 10. Jahrgangsstufe um 14 Uhr in der Aula versammelt und wartete gespannt auf Rainer Schneider. Der 1954 in Erfurt geborene Schneider wuchs aufgrund komplizierter Familienverhältnisse bei seinen Großeltern in Erfurt auf, während seine Mutter in Stuttgart lebte. Engagiert und kontaktfreudig schilderte er den Schülerinnen und Schülern seine Sicht des Lebens im Sozialismus und wie es dazu kam, dass er 1974 – nur 20-jährig – aus der DDR ausgebürgert wurde.