• Startseite 11
  • Startseite 1
  • Startseite 9
  • Startseite 8
  • Startseite 7
  • Startseite 6
  • Startseite 5
  • Startseite 4
  • Startseite 3
  • Startseite 2
  • Startseite 10

"Endlich ein realistischer Einblick aus erster Hand!"
"Sehr spannend und ein super Einblick in die Sichtweise von anderen Kulturen!"
"Super interessant und informativ!"
"Tolle Einblicke in das Leben von Kindern in einer für den Standard-Westeuropäer nur aus Erzählungen bekannten Welt."
"Sehr authentisch und interessant."

Was hier Schülerinnen und Schüler der Q12 so ins Schwärmen geraten ließ, war ein Vortrag unserer ehemaligen Schülerin Paula Dischinger, die nach ihrem Abitur an einer Schule in Malawi arbeitete. Da im Geographieunterricht der 12. Klasse Entwicklungsländer ein wichtiges Thema sind, ergriffen wir die Gelegenheit und luden Paula ein, uns über das reale Leben in einem afrikanischen Land zu berichten.

Paula hatte sich dafür sogar extra afrikanisch gekleidet und das Zimmer mit Tüchern dekoriert. Von Anfang an fesselte die Schülerinnen und Schüler der Vortrag, den sie mit zahlreichen Fotos und Anekdoten sehr anschaulich und kurzweilig gestaltete. So berichtete Paula von den fröhlichen und herzlichen Menschen in Malawi und von ihrer Arbeit als Lehrerin für "expressive arts", bei der sie die Kinder unter anderem mit Naturmaterialien, wie z.B. Blättern, malen ließ. Stifte, wie wir sie im Unterricht verwenden, wären für die Kinder in Malawi nämlich unerschwinglich. Aber auch die Schilderung des Alltagslebens kam nicht zu kurz: Waschtag (per Hand!) mit 500 Schuluniformen, kochen an der Feuerstelle, ein Loch im Boden als Toilette und typische Mahlzeiten wie Maisbrei mit Bohnen oder Mangos verdeutlichten den Zuhörern die großen Unterschiede zum Leben in Europa. Am eindrucksvollsten waren aber wohl die Beispiele für die Widrigkeiten des Lebens in einem Entwicklungsland - eine bei Regen weggespülte Brücke, die den Kindern jenseits des Flusses den Schulbesuch unmöglich machte, alltägliche Krankheiten wie Malaria und Bilharziose oder auch an AIDS erkrankte Schülerinnen.

Beim Vortrag war zu spüren, dass Paula den Aufenthalt in Malawi als einmalige und wertvolle Erfahrung empfunden hat. Wir danken ihr ganz herzlich, dass sie uns einen Einblick in dieses Land gewährt hat und hoffen, dass sie weitere Schülerinnen und Schüler dazu inspiriert, ebenfalls über den Tellerrand zu blicken.

Cornelia Achhammer

Malawi1

Malawi2

Malawi3