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"The Picture of Dorian Gray", Oscar Wildes Prosahauptwerk aus dem Jahr 1890, beleuchtet Themen wie Schönheitswahn, Sinnlichkeit und die Dekadenz der Oberschichten. Die Hauptfigur Dorian Gray besitzt ein Porträt, das statt seiner altert und in das sich Spuren seiner Sünden einschreiben. Während Gray immer maßloser und grausamer wird, bleibt sein Äußeres jedoch stets makellos und schön.

Nachdem unsere Theatergruppe letztes Jahr "Der kleine Prinz", ein berührendes Kinderstück für Groß und Klein gespielt hatte, wollten wir dieses Mal, wieder unter der Leitung von Frau Dennerlohr, etwas mit mehr Tiefgang und Ernsthaftigkeit. Eine Entscheidung zwischen Woyzeck oder Dorian Gray zu treffen, fiel uns nicht schwer. So ziemlich alle Mitglieder der Theater-AG stimmten für Oscar Wilde, da Woyzeck wohl eher den Beigeschmack der Pflichtlektüre hatte.

Wir wandelten "Dorian" zu "Dora" um und passten einige Passagen im Skript an unsere Zeit an. Uns allen gefiel es, doch standen wir vor einer gewaltigen Menge Text. Viel mehr und auch anspruchsvoller als im letzten Jahr.

Hinter dem Entstehen eines Theaterstücks steckt außerdem noch so viel mehr als das, was am Ende auf der Bühne gezeigt wird: Die Proben waren zeitaufwändig. Wir trafen uns immer wieder in kleinen Gruppen und gingen Szene für Szene durch. Allmählich machten wir uns Gedanken über Kostüme, Maske und das Bühnenbild. Welche Musik passt? Welches Licht brauchen wir? Wann und wo spielen wir überhaupt? Wie wollen wir das Plakat gestalten? Es mussten alle Requisiten, an unser Budget angepasst, besorgt werden. Das alles erforderte eine Menge Aufwand und Energie, aber jeder wusste, dass es sich am Ende lohnen würde.

Wir alle haben aus der Zusammenarbeit beim Proben und Vorbereiten von "Das Bildnis der Dora Gray" etwas mitgenommen. Für den einen mag es das Zusammenarbeiten in der Gruppe sein. Für den anderen das Mutig-Sein, wenn man das erste Mal die Erfahrung macht, in eine andere Rolle zu schlüpfen und aus sich herauszukommen und vor das Publikum zu treten. Den einen oder anderen Zuschauer hat unser Stück vielleicht zum Nachdenken gebracht. Auf jeden Fall kann man sagen, dass wir mit unserem diesjährigen Stück eine anspruchsvolle und spannende, eine schöne und interessante Aufführung auf die Bühne gezaubert haben.

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Amelie Haslreiter (Q 11)

Personen und ihre Darsteller:

Dora Gray Zoe Rosbach (Q 11)
Lord Henry Wotton Eric Hannig(Q 11)
Betty Hallward, eine Malerin Miriam Hartl (Q 11)
Mrs. Vane, Mutter von Dora Amelie Haslreiter (Q 11)
Oscar. W., Redakteur der „New York Times“ Maria Nikitin (Q 12)
Sybil Vane, eine Schauspielerin Adele Bernhard (Q 11)
Jim Vane, ihr Bruder Jakob Schlegel (Q 12)
Alan Campbell, ein Chemiker Maximilian Wirth (Q 12)
Gladys, Herzogin von Monmouth, Sir Henrys Cousine Christina Koch (Q 12)
Lords und Ladies der „Upper East Side“ Alena Richter (Q 12), Jakob Schlegel (Q12)