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Nach den Faschingsferien war "Corona" schon in aller Munde und wir bangten, ob denn der Regionalwettbewerb "Jugend forscht" (ab 15 Jahre) und "Schüler experimentieren" (bis 14 Jahre) in Ingolstadt überhaupt stattfinden würde. Aber die 36 Jungforscherinnen und Jungforscher des AMG hatten Glück und die Ergebnisse der Arbeit des vergangenen Jahres konnten am 4. und 5. März präsentiert werden.

Manche der Teilnehmer waren zum ersten Mal dabei, andere bereits zum dritten Mal mit immer neuen Themen. Die Aufregung war dennoch bei allen gleich: Würden die Juroren unseren Einsatz und unsere Kreativität beim Lösen der selbst gestellten Forschungsfragen würdigen? Was haben die anderen Teilnehmer im Gepäck?

In fünf der sieben Fachgebiete, die bei dem Forscherwettbewerb unterschieden werden, waren wir vertreten: Biologie, Chemie, Physik, Technik und Arbeitswelt. So verteilten sich die AMGler über viele der Räume, die innerhalb des Audi-Bildungszentrums für den Wettbewerb zur Verfügung standen. Aber mit so vielen "alten Hasen" fand jeder schnell seinen für die Präsentation der eigenen Arbeit vorgesehenen Stand. Nachdem alles aufgebaut und vorbereitet war, ging es auch schon rund: Jeder Stand wurde, zum Teil mehrfach, von der Jury besucht, die sich aus Professoren, Lehrern und Experten in der Industrie zusammensetzte. Dann hieß es: zeigen, erklären, Fragen beantworten, manchmal auch gemeinsam mit den Juroren grübeln oder neue Ideen ins Rennen werfen – vielleicht auch als Ziel für das nächste Jahr.

Am zweiten Wettbewerbstag fieberte alles auf den großen Abschluss hin: Würde es Preise geben für das AMG? Konnten wir vielleicht sogar in einer Sparte den Regionalsieg mit nach Hause bringen?

Tatsächlich: Neben insgesamt 5 Sonderpreisen, wie zum Beispiel dem für den schönsten Stand, die aufwändigste oder auch die pfiffigste Arbeit, standen auf unserer Erfolgsliste am Ende zwei dritte Preise, ein zweiter Preis und sogar auch zwei Regionalsiege:

3. Preis Biologie (Schüler experimentieren): Sophie Simm und Jakob Heuschneider mit der Untersuchung, welches Süßungsmittel am süßesten schmeckt.

3. Preis Chemie (Jugend forscht): Matthias Aichner, der Duftlockmittel für Rehwild hergestellt und auf ihre Wirkung untersucht hat.

2. Preis Biologie (Schüler experimentieren): Matthias Vater, der in einer unglaublich akribischen Arbeit Wildbienen beobachtet hat, was zusätzlich mit dem Sonderpreis für die aufwändigste Arbeit gewürdigt wurde.

1. Preis und damit auch Regionalsieg Chemie (Schüler experimentieren): Aurelia Feiner hat verschiedene Milchsorten bei unterschiedlichen Temperaturen daraufhin untersucht, wie man den besten Milchschaum erhalten kann – nicht ohne die Frage zu betrachten, was denn eigentlich der beste Milchschaum ist.

Jugend Forscht 2020
Quelle: Audi

1. Preis sowie Regionalsieg Technik (Jugend forscht): Nikolai Schultes hat eine bionische Wirbelsäule für Laufroboter entwickelt. Die einzelnen Entwicklungsschritte sind dabei anschaulich nachvollziehbar dargestellt worden. Außerdem hat Nikolai nachgewiesen, dass der Laufroboter mit der bionischen Wirbelsäule tatsächlich schneller laufen kann als ohne.

Die Regionalsieger haben sich mit ihren Arbeiten für den jeweiligen Landeswettbewerb qualifiziert und auch schon wahnsinnig darauf gefreut. Leider sind die Landeswettbewerbe der Corona-Krise zum Opfer gefallen.

S. Vogl und B. Menz