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Im Rahmen ihrer Seminararbeit für das W-Seminar Kunst unter Leitung von Frau Studienrätin Eva Haubelt beschäftigte sich Paula Dischinger mit Mode und Papier. Während sich Paula im theoretischen Teil ihrer Arbeit intensiv mit der langen Geschichte der Papierstellung befasste, widmete sie sich in deren praktischen Teil dem Entwerfen und Herstellen von Mode aus Papier sowie der abschließenden Präsentation in einer selbständig organisierten Modeschau am Albertus-Magnus-Gymnasium. Nachdem die Geschäftsleitung des Donau-Einkaufszentrums auf diese Modeschau aufmerksam wurde, präsentierte die hoch talentierte W-Seminar-Schülerin bei der jährlichen Frühjahrs- und Sommermodenschau auch dort ihre 30 unterschiedlichen Outfits. Diese Outfits, welche allesamt nicht aus Seide oder Samt, sondern hauptsächlich aus Papier bestanden, bestachen durch den künstlerischen Ideenreichtum und das große handwerkliche Geschick, mit dem Blatt um Blatt zu einzigartigen Kunstwerken geschnitten und genäht wurden.

Modenschau

Dieses Geschick in der Verbindung zwischen Kunst und Handwerk, das aus alltäglichem Papier extravagante Mode werden ließ, überzeugte offenbar auch die Jury des diesjährigen Jugend-Kultur-Förderpreises des Bezirks-Oberpfalz. Denn hier gewann Paula diesen für die Nachwuchskünstler der Region so überaus bedeutsamen Preis, der mit 1000 Euro dotiert ist. Im Rahmen der Preisverleihung am 22. Juli 2018 bezauberte Paula in einer erneuten Aufführung ihrer so aufwendigen und außergewöhnlichen Modenschau abermals das Publikum. Denn bei ihren Kunstwerken der Mode schöpft sie das Spektrum der Papierbearbeitungstechniken voll aus – Kleben und Falten, Reißen und Rollen, Knüllen und Knittern – und erzielt dabei erstaunliche Ergebnisse, die sichtlich nicht nur den Bezirkstagspräsidenten, Franz Löffler, sowie den Vorsitzenden des Bezirksjugendrings der Oberpfalz, Phillip Seitz, begeisterten, sondern auch all die anderen geladenen Gäste in ihren Bann zogen. Kurzum: Häufig werden Magazine aus Papier hergestellt, manchmal – mit viel Genie und Geschick – aber auch Mode. So wie bei Paula Dischinger.

Eva Haubelt