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In den Bio-Apfel beißen durften auch dieses Jahr wieder alle Schülerinnen und Schüler in der Pause in der Aula, denn die Umwelt-AG hatte zu einer Verkostung von verschiedenen alten Apfelsorten in Bioqualität eingeladen. Dem inzwischen auf weit über 30 Mitgliedern angewachsenen Wahlkurs "Umwelt" lag es am Herzen, auf die diversen Vorteile zu verweisen, die der Konsum alter und regionaler Apfelsorten jetzt in der Apfelsaison mit sich bringt.

Weltweit existieren etwa 20 000 Apfelsorten, in den Supermärkten werden meist nicht mehr als sechs davon angeboten.

Es ist den Umweltschützerinnen und Umweltschützern gelungen, verschiedene alte und regionale Apfelsorten von Obstwiesen des Biobauern Menzl in Hölkering in zu erwerben. Zur Auswahl standen unter anderem die Sorten Topaz, Florina, Freiherr von Berlepsch und der gelbe Bellefleur.

Apfel 19 2

Die Jugendlichen konnten die mundgerecht geschnittenen Stücke der einzelnen Sorten probieren, die im Gegensatz zum Obst aus dem Supermarkt am Baum gereift waren, und so die Unterschiede im deutlich intensiveren Aroma feststellen. Auf selbst gestalteten Plakaten erklärten die Schülerinnen und Schüler liebevoll die Merkmale der einzelnen Sorten.

Apfel 19 1

Bio-Äpfel aus der Region leisten durch die kurzen Transportwege einen schönen Beitrag zum Klimaschutz, biologische Landwirtschaft belastet Klima, Boden und Grundwasser weit geringer als die herkömmliche Produktion, Streuobstwiesen dienen dem Erhalt der Biodiversität und last but not least ist der Apfel ein wahrer Alleskönner für die Gesundheit. Reich an Vitaminen und Mineralstoffen, doch arm an Kalorien, ist er unter anderem verdauungsfördernd, schützt vorbeugend gegen Krebserkrankungen, senkt den Cholesterinspiegel und wirkt sich positiv bei Atemwegserkrankungen aus.

Die Gymnasiasten waren begeistert, 40 Kilogramm Äpfel wurden in der Pause konsumiert, Sortennamen eifrig notiert und manche Süßigkeit blieb ausnahmsweise ohne Beachtung in der Schultasche.

Über das große Interesse freuen sich die jungen Umweltaktivistinnen und Umweltaktivisten.

Karin Kemmeter