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Bonjour, Salvete und Hello hörte man am verlängerten Wochenende vom 13. bis 16. September in Wuppertal, wo das diesjährige Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in der Kategorie SOLO Plus stattfand. Nach zwei überstandenen Vorrunden durfte ich gemeinsam mit 45 anderen Teilnehmern aus ganz Deutschland in die nordrhein-westfälische Stadt reisen, um mich mit ihnen auszutauschen und zu messen.

Der Weg dorthin hatte ein knappes Jahr zuvor mit der ersten Runde begonnen, in der insbesondere Kreativität gefragt war. Ich entschied mich für die Gestaltung eines Videobeitrags über L’étranger von Albert Camus in meiner ersten Wettbewerbssprache Französisch und einen Radiobeitrag auf Grundlage eines antiken und eines modernen Textes in meiner Zweitsprache Latein.
Dass man eine Fremdsprache aber nicht nur mündlich, sondern auch schriftlich beherrscht, galt es in der zweiten, recht klausurähnlichen Runde zu beweisen. Diese verlangte drei französische Aufsätze (Zusammenfassung, Mediation und freie Textproduktion) und stellte Aufgaben zu einem lateinischen Text.

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Die Erstplatzierten mit BWFS-Leiter Bernard Sicking, Dr. Silke Hinz (Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen) und Dr. Fabian Rausch (Studienstiftung des deutschen Volkes) | Foto: Nina Senger-Mertens/Bildung & Begabung

Auf diese beiden Qualifikationsrunden folgte nun das Wuppertaler Finale, für das ich Englisch als dritte Wettbewerbssprache wählte. Der Entscheid über die Vergabe der vierten, dritten, zweiten (Geldpreise) und ersten Preise (Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes) erfolgte in Einzelgesprächen zu politischen und gesellschaftlichen Themen des jeweiligen Landes und in einer Gruppendiskussion. An dieser war nicht nur das eine halbe Stunde vor Beginn bekanntgegebene Thema "Die Feder ist mächtiger als das Schwert" interessant, sondern auch die Tatsache, dass die vier Diskutanten während der Debatte vogelwild ihre Wettbewerbssprachen wechselten. Trotz des mit den Prüfungen naturgemäß einhergehenden Wettbewerbscharakters standen Teamwork und gegenseitige Unterstützung jederzeit im Vordergrund. So arbeiteten wir während unserer Freizeit in verschiedenen Gruppen an einem Theaterprojekt, das wir am Ende der Jury präsentierten. Es herrschte eine äußerst angenehme Stimmung, in der viele neue Kontakte geknüpft und Freundschaften geschlossen wurden – allein deshalb lohnt sich die Teilnahme!
Besonders gut finde ich auch, dass die Zahl der jeweiligen Preise nicht festgesetzt, sondern nach oben und unten offen ist, was den Teamgedanken nochmals stärkt. Umso schöner war es für mich daher, mich bei der abschließenden Preisverleihung gemeinsam mit elf anderen Teilnehmern über einen ersten Preis freuen zu dürfen.

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Preisverleihung durch Frau Dr. Silke Hinz (Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen) | Foto: Nina Senger-Mertens/Bildung & Begabung

Benedikt Velten