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"Super, toll, wunderbar ….aber ganz ehrlich, das Ganze ist schwer zu beschreiben, muss man dabei gewesen sein!"

Na, wir probieren trotzdem mal eine Beschreibung:
Unsere Schule lud kurz vor den Pfingstferien zu einer Theater-Gala ein, in der die Theater AG der Unter- und Mittelstufe (Leitung: G. Grübert), der Chor (Leitung: Susanne Gallhuber), die Bewegungskünste AG (Leitung: Jacqueline Basy), die Tanz AG (Leitung: Heike Hüttner), das Tanz Projekt (Sonja Krummschmidt), Parkour (Leitung: A. Lassleben) und das Technikteam (Ansprechpartner: Linus Rohn, Q11) mit vielen "Ahs" und "Ohs" zu bestaunen waren. Für die Zuschauer, die den Weg an diesem denkwürdigen Tag nicht ins AMG gefunden hatten, ist für die nächste Aufführung eine Liveschaltung angedacht, die jedoch die Erfahrung direkt vor Ort kaum im vollen Umfang ersetzen kann. Denn das Publikum durfte mit großen Augen und Ohren nicht nur viel sehen, hören und den wunderbaren Klängen der Musiker lauschen, sondern die Zuschauer hatten sich auch gerne motivieren lassen bei der Inszenierung tatkräftig mitzuwirken: sie füllten Abstimmungszettel aus, warfen Papierflieger, schwenkten Blumen und litten unter lauten Wehklagen bei jedem Todesfall mit. Und viele klatschende Hände verabschiedeten das Stück am Ende mit tosendem Applaus.

"Ach, das ist doch das magische Theater!?!"

So weit so gut mit der Beschreibung, jetzt kommt der schwierigere Teil: Um was ging es eigentlich? Aufgrund unseres sehr verträumten Plakates hatte sich im Vorfeld das Gerücht breit gemacht, dass es um ein magisches Theaterstück geht. Aber nach der Aufführung hörte man dann eher Adjektive wie originell, richtig witzig, spritzig, frisch, selbstbewusst, bisschen verrückt, zauberhaft ….
Auf alle Fälle macht man wohl nichts falsch, wenn man es als sehr vielseitig beschreibt. Da waren schon mal die die 13 Schauspielerinnen, die fast alle jeweils drei unterschiedlichen Rollen Leben einhauchen durften - und dabei viel Spaß mit den vielen Rollen hatten. Dann die insgesamt sieben Gruppen, die viel zu tun hatten als sie ein Tag vor der Premiere zum ersten Mal zusammentrafen und fast jede Gruppe dann das ein oder andere anpassen mussten und dabei viel Flexibilität bewiesen. Und schon bei der Entstehung des Stückes wurde Wert auf Vielseitigkeit gelegt. Beim Schreiben des Stückes war man demokratisch bemüht gewesen allen geäußerten Ideen gerecht zu werden, und so wurde Rotkäppchen um viele andere Märchen, Romeo, Julia und Superman erweitert. Und somit erlebten die Zuschauer dann am Schluss ein Medley aus verschiedenen literarischen und musikalischen Stücken, das fast jedem Zuschauer das ein oder andere Lächeln oder Lachen entlockte und sie gleichzeitig zum Nachdenken brachte über Rotkäppchen, „Sein oder Nichtsein“, bittersüße Liebe, das Gefühlsleben von Erbsen und Äpfeln in Märchen, die Identitätskrisen eines veganen Wolfes. Man durfte staunen über die Beweglichkeit und den Mut der Kerzen balancierenden Einradfahrer, trapezschwingenden Supermänner, tanzenden Bankräuber, selbstbewussten Super-Helden-Girls, die die Welt retten (wollen würden), und Tänzerinnen, die die Liebe in eine pink-schwarze Hölle schicken. Und das ganze musikalisch und lichttechnisch liebevoll umrahmt und natürlich alles total seriös. Nun, eine Zuschauerin hat es ganz treffend beschrieben: "Super, toll, wunderbar ….aber ganz ehrlich, das Ganze ist schwer zu beschreiben, man muss dabei gewesen sein!" Daher lassen wir nun einige Bilder sprechen (an dieser Stelle vielen herzlichen Dank an Frau Cornelia König für die vielen tollen Fotos), damit die, die da waren sich noch einmal erinnern können und die, die zu einer unseren nächsten Aufführungen kommen wollen, sich schon mal vorfreuen können auf die gleichen Akteure aber ein anderes, sicher auch schwer zu beschreibendes, total verrücktes Stück. Wir freuen uns auf Sie!

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Die Theater AG der Unter- und Mittelstufe