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Im Rahmen des W-Seminars "100 Jahre Bayern" besuchten die Schüler des Seminars zwei Gedenkstätten, die sich eher mit der dunklen Seite der letzten 100 Jahre der bayerischen Geschichte beschäftigen. In Nürnberg stand zunächst das Memorium Nürnberger Prozesse auf dem Programm und der Kurs nahm an einer spannenden Führung durch die Ausstellung, die vor allem die Kriegsverbrecherprozesse nach dem 2. Weltkrieg zum Thema hat, teil. Die zwei Stunden vergingen mit vielen Fragen der interessierten Schüler sehr rasch und alle hatten Gelegenheit auch Einblicke in nicht so bekannte, aber nicht weniger bedrückende Tatsachen zu gewinnen.

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Spannend fanden die Schüler auch die Nachwirkungen dieser Prozesse, die bis heute z. B. im internationalen Gerichtshof für Menschenrechte in Den Haag zu spüren sind.

Nachdem wir nach unserer Führung die Stadt einmal in Richtung Südosten mit der Trambahn durchquert hatten, kamen wir zum Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände und besichtigten hier nicht nur die übrig gebliebenen bzw. nicht fertig gestellten Gebäudereste des nationalsozialistischen Größenwahns, sondern besuchten auch die äußerst gelungene Ausstellung "Faszination und Gewalt" im Inneren des Komplexes. Die Schüler zeigten sich von beiden Ausstellungen sehr beeindruckt; schade war nur, dass keine Zeit mehr blieb um auch das gesamte Außengelände des Dokumentationszentrums zu erkunden. So mussten wir uns mit einem Blick auf den Dutzendteich, der damals für sportliche Wettkämpfe und nachgespielte Seeschlachten herhalten musste, und die Große Straße, die bei den Reichsparteitagen für martialische Aufmärsche diente, begnügen.

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Kerstin Stöckel