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Am Freitag, dem 22. März, unternahmen wir unter der kompetenten Leitung der Lateinlehrerin Frau Scharl des Albertus-Magnus-Gymnasiums und der Archäologie-Expertin Frau Markoff von der Lehrerakademie in Dillingen einen Ausflug in die Antikensammlung in München. Wir waren eine Gruppe von insgesamt sieben Schülern aus der siebten Jahrgangsstufe und wollten uns näher mit der antiken Vasentechnik und der Ikonografie beschäftigen.

Antikensammlung

Nach der fünften Schulstunde durften wir mit dem Zug nach München fahren und legten von dort die restliche Strecke zum Museum zu Fuß zurück. In der berühmten Sammlung wurden wir sehr freundlich von der Führungsleiterin empfangen. Sehr interessant gestaltete Frau Dr. Wormer die Führung und erklärte uns die Sammmlungstücke auch mit Hilfe von mitgebrachten Repliken antiker Vasen oder anderen anschaulichen Materialien. Zunächst klärte sie uns über die antiken Methoden zum Herstellen von Vasen auf, welche erstaunlicherweise nicht einfach nur bemalt wurden. Stattdessen wurden sie in einem langen und sehr aufwändigen Verfahren mit verschiedenen Arten von Ton bestrichen und dazwischen einige Male gebrannt. Dadurch entstanden diese wunderschönen antiken Kunstwerke. Als Nächstes hatten wir die Möglichkeit, die Puzzleteile der Zeichnungen auf einer alten Trinkschale, die wir zuvor jedoch noch nicht gesehen hatten, selbst in die richtige Ordnung zu bringen, damit ein vollständiges Bild entsteht. Dies war möglich, da unsere Museumspädagogin die einzelnen Teile der Bilderfolge auf der Vase für uns ausgeschnitten hatte. Danach durften wir natürlich das berühmte Original bewundern. Thema des Bilderzyklus war der Trojanische Krieg, eine zeitlos faszinierende Geschichte, die sie mit uns dann noch einmal wiederholte. Auch durften wir im Anschluss einen kurzen Teil dieses Mythos selbst nachspielen. Da auf vielen der Exponate des Museums Szenen dieses Krieges dargestellt waren, konnten wir nun mit Hilfe der auf die Vasen geschriebenen griechischen Buchstaben und unserer kompetenten Begleiter schon einige Bilder auf diesen indentifizieren. Einige besonders bekannte Vasen besprachen wir dann noch genauer. Nun durften wir uns selbst frei in dem Museum umschauen, um noch weitere Eindrücke zu gewinnen. Wir hatten den Auftrag, uns eine Vase auszusuchen, die wir anhand des neu gewonnenen Wissens in Einzelarbeit näher für die jeweils anderen beschreiben sollten. Es machte großen Spaß, sich intensiver mit einem Einzelstück zu befassen und wir fühlten uns ein wenig wie echte Archäologen. Nach dieser interessanten und spannenden Führung knurrte uns der Magen und wir durften noch Pommes essen, bevor wir den Zug zurück nach Regensburg nahmen.

Es war auf jeden Fall für alle von uns ein tolles Erlebnis und wir freuen uns schon sehr auf den zweiten Teil der Exkursionsreihe, der uns wieder in die Antike führen wird.

Aurelia Feiner