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Am Donnerstag vor Weihnachten fand in der Kirche St. Anton das vorweihnachtliche Konzert des Albertus-Magnus-Gymnasiums statt. Mehrere Tage lang hatten sich die Choristen und Instrumentalisten zum Proben in die Bildungsstätte Kloster Windberg bzw. in das Haus Werdenfels im Labertal zurückgezogen, um Eltern, Lehrern und Gästen einen rundum gelungenen Abend bieten zu können. Das hohe Niveau der Leistungen der mehr als 130 beteiligten Schülerinnen und Schüler ließ tatsächlich staunen.

Eröffnet wurde das Konzert durch den Chor 8-12, der stilsicher und klangschön das traditionelle englische Weihnachtslied "God rest you, merry gentlemen" interpretierte. Dann ließ das "junge" Schulorchester vier interessante Stücke hören, dirigiert von vier verschiedenen Mitgliedern des Musikseminars, die am AMG ihre Ausbildung abschließen. Der Unterstufenchor unter der Leitung von Susanne Gallhuber sang drei verschiedene, stilistisch unterschiedliche neuere Stücke, teils getragene, teils sehr rhythmische Musik, dynamisch differenziert, einwandfrei intoniert und mit spürbarer Singfreude dargeboten. Die kleine, feine Bläsertruppe unter der Leitung von Aloys Gsenger bot ebenfalls drei Stücke ("Highland Cathedral", "Amen", "A day of hope"), wobei besonders die Trompeter beeindruckten.

Das von Michael Oppelt geleitete Kammerorchester trug zwei Sätze aus der Sinfonie Nr. 29 A-Dur von W. A. Mozart vor. Leicht, anmutig, heiter klang die wunderbare Musik, die Mozart als Achtzehnjähriger geschaffen hat. Festliche Klänge hörte man vom Kammerorchester dann im Praelude aus der Suite "Aus Holbergs Zeit", 1884 von Edvard Grieg im alten Stil komponiert.

Als Letztes stand ein "Großprojekt" auf dem Programm: Der große Chor und das Kammerorchester hatten sich zusammengetan, um acht Sätze aus "Stella natalis" aufzuführen, dem 2009 entstandenen Chor- und Orchesterwerk des walisischen Komponisten Karl Jenkins, in dem in Cross-over-Manier verschiedene Aspekte zur Weihnachtszeit zum Ausdruck kommen. Rhythmisch höchst präzise und packend wurde das Werk unter der Leitung von Florian Heigenhauser dargeboten. Der schöne, ausgewogene Klang des Chores – auch die Männer waren zahlenmäßig stark vertreten –, die reife Leistung der Instrumentalisten und die Darbietungen der Gesangssolisten ließen frohe Stimmung aufkommen, sodass am Ende gewaltiger Applaus aufbrandete.

Weihnachtskonzert 18 1

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Weihnachtskonzert 18 4

Weihnachtskonzert 18 5

Cornelia König